NABU Tiere Steinbruch Assmannshausen

Schnittmaßnahmen im Steinbruch Assmannshausen

von Uwe Müller

Im Oktober 2017 fanden im Steinbruch Assmannshausen in einer Gemeinschaftsaktion von verschiedenen Naturschützern Schnitt- und Fällarbeiten arbeiten statt. Viele Tiere, die Steinbrüche besiedeln, wie Fledermäuse, Höhlenbrüter, Eidechsen usw. sind auf "kahle" Flächen ohne Bewuchs angewiesen. Es folgt der Bericht von Uwe M.:


"Aus meiner Sicht sind wir ein großes Stück weiter gekommen und haben in den zwei Samstagen viel geleistet!

Der Hang ist zum großen Teil frei, dies bis oben zum ersten Absatz.

Das unter erschwerten Bedingungen.

Wie in meinem ersten E-Mail beschrieben. War das Arbeiten im Steilhang sehr schwierig. Loses Geröll und brüchiger Fels machten jeden Schritt zu einem Balanceakt.

Ab ca. 12:30 Uhr fing es an zu nieseln und machten das Gestein glitschig.

 

Ich finde, daß wir sehr gut zusammen gearbeitet haben und es hat sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es sehr anstrengend war, zumindest für mich.

 

Das geschlagene bzw. geschnittene Gehölz haben wir versucht an der unteren Kante entlang zu legen, so daß ein schmaler Pfad bleibt. Einmal für die weiteren Schneidearbeiten und für spätere Kontrollen als auch Nacharbeiten.

Auf der einen Seite ist der Zugang durch gefällte Bäume wieder zu. Diesen werde ich in der nächsten Zeit sukzessive wieder frei räumen.

 

Ebenfalls haben wir die Zufahrt komplett freigeschnitten. Dies ermöglicht mit dem Fahrzeug ein Stück auf das Gelände zu fahren und erleichtert das Abladen des Werkzeugs.

Im Prinzip könnten zwei Fahrzeuge hintereinander die Zufahrt hoch parken. Ferner bietet der Bereich vor der Schranke eine weitere Ausweichmöglichkeit, falls sich auf dem engen Weg zwei Fahrzeuge begegnen.

Gegenüber der Zufahrt ist eine weitere Parkmöglichkeit, die wir ebenfalls durch Schneiden vergrößert haben. Dort könnten auch zwei Fahrzeuge stehen und würde trotzdem eine Ausweichmöglichkeit für sich begegnende Fahrzeuge bieten.

Ferner waren wir der Meinung, daß die jetzt gut einsehbare Zufahrt den einen oder anderen Wanderer davon abhält im Zugangsbereich seinen Haufen zu hinterlassen.

 

Es wurde auch weitere Pfad durch die Brombeeren nach oben freigeschnitten. Im Prinzip war dieser schon vorhanden und wurde lediglich nur freigeschnitten..."

 

 

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