NABU Versammlungen November 2018

Protokoll der Sitzung am 07.11.2018

                         Protokoll vom NABU – Abend am 7. November 2018

 

 

Ort:  „Haus am Strom“  in Winkel

 

Anwesende:  Detlef  B.,  Günter und Rita B.,  Thomas B.,  Hermann D.,  Patricia D.,            

                       Jürgen H.,  Peter K.,  Peter K.,  Clemens L.,  Ilona und Valentin R., 

                       Edith S.,  Andreas T.,  Manfred W.

 

Eine gemeinsame Besprechung verschiedener NABU-Themen war an diesem Abend nicht  möglich , weil  die  Gaststätte total  überbelegt  war ( Tagung der  Deutschen

Lebens- Rettungs-Gesellschaft ) .

 

1.)  Finanzen unserer NABU-Gruppe:

Aussprache darüber wird verschoben auf den NABU-Abend am 5. Dezember.

 

 

2.)   Anschaffung von zwei Macheten:

Für die Arbeiten im Steinbruch bei Assmannshausen wurden zwei Macheten angeschafft.

 

3.)   Vogel des Jahres 2019:

Die Feldlerche ist der Vogel des nächsten Jahres. Sie ist ein typischer Vogel der Agrarlandschaft. Mit dieser Wahl verbindet der NABU die Forderung nach einer grundlegenden Änderung der europäischen Agrarpolitik. Obwohl die Feldlerche bereits 1998 Vogel des Jahres war, ist ein Drittel der Feldlerchen in

den letzten 25 Jahren verschwunden.

 

4.)    „Unsere Agrarkampagne  „Meine  114  Euro“ :

Die Feldlerche steht als Jahresvogel auch stellvertretend für andere Feldvögel wie Kiebitz und Rebhuhn, denen es zum Teil sogar noch schlechter geht. Die immer intensivere Landwirtschaft ist zum Hauptgrund für das Aussterben in Europa geworden. Der NABU fordert daher für die laufenden Verhandlungen über die künftige EU-Agrarpolitik ein radikales Umsteuern.

Derzeit fließen jährlich 58 Milliarden Euro Agrarsubventionen überwiegend als pauschale Flächenprämien an Landwirte. Das sind 114 Euro pro EU-Bürger. Diese Gelder müssen künftig statt in Massenproduktion gezielt für eine naturverträgliche Landwirtschaft investiert werden, um Arten wie die Feldlerche zu retten.

Hierfür setzen wir uns mit der NABU-Kampagne  „Meine 114 Euro“ ein. Wir rufen Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihre Forderungen nach einer Agrarreform an ihre EU-Abgeordneten zu übermitteln und so zu ihrer Rettung der Feldlerche und anderer Feldvögel beizutragen. Denn die Feldlerche  - und mit ihr unsere ländlichen Lebensräume mit ihrer ganzen Artenvielfalt  - haben nur eine Chance, wenn die Bundesregierung und die EU-ABGEORDNETEN auf EU-Ebene die Weichen der Agrarpolitik richtig stellen.

Bitte unterstützen Sie daher diese wichtige Kampagne mit Ihrer NABU-Gruppe !

 

(  Der ganze Artikel Nr. 4.)  ist ein Zitat aus einem Flyer der NABU-Bundes-

geschäftsstelle in Berlin, Autor Sebastian Strumann . Thomas teilte diesen Flyer an alle Anwesenden aus  .)

 

5.)  Zur Erinnerung: Am Samstag, den 8. Dezember, wollen wir uns um 9 Uhr am Rathaus in Geisenheim treffen, um den Krötenzaun im Wispertal wieder funktionsfähig zu machen.

 

6.)  Unser nächstes Mittwoch-Treffen findet am 5. Dezember im Gasthaus Kühn in Oestrich statt  ( Rheingau-Str. 48  ).

 

 

 

         Protokoll :  Manfred  W.

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