NABU Versammlungen Februar 2019

Protokoll der Sitzung am 06.02.2019

Anwesend: Thomas B., Hermann D., Edith Sch., Clemens L., Jürgen H., Detlef B., Andreas T., Manfred W., Werner K., Peter K., Johannes L., Sandra W., Ingmar S., Katrin Sch.

 

1.     Krötenzaun

a)     Kloster Eberbach:

Die Zaunaufbaumaßnahmen sind abgeschlossen.

b)     Wispertal:

Erinnerung: Am 9.März treffen wir uns um 9.00 Uhr am Rathaus in Geisenheim.

 

2.     Jahreshauptversammlung/ Satzungsänderung:

Wegen unserer Satzungsänderung ist es nun möglich zur Jahreshauptversammlung in „ortsüblicher Weise“, über Zeitung, E-Mail und Homepage einzuladen. Aufgrund der Datenschutzneuregelungen sind die Ortsgruppen gezwungen, die vorgefasste Satzungsneufassung des NABU- Bund auf ihre Verhältnisse umzuschreiben. Jürgen H. hat sich dieser Aufgabe bereits angenommen. Diese Neufassung muss dann dem Landesverband zur Überprüfung zurückgegeben werden. Auch das Finanzamt muss in Kenntnis gesetzt werden. Bei einer Satzungsmodifikation bedarf es der Einladung zur Jahreshauptversammlung per Post, um im Plenum diese dann beschließen zu können. Auch im Fall von Neuwahlen müssen die Mitglieder persönlich angeschrieben werden. Da nächstes Jahr über den Vorstand neu abgestimmt wird, haben wir, um Arbeit und Geld zu sparen, beschlossen, erst 2020 die Satzungsänderung vorzunehmen.

 

3.     Verein Erbach für die Erbacher:

Werner K. möchte sich weiter in Zusammenarbeit mit dem NABU um blütenreiche Grünstreifen in Erbach engagieren. Er fragt, ob der NABU dafür den Samen spenden würde. Nachhaltiger wäre jedoch, heimische Wildstauden anzupflanzen. In diesem Zusammenhang sei auf die Wildstaudengärtnerei Strickler in Alzey hingewiesen.

Jürgen H. fügte hinzu, dass die großen Grünflächen der Friedhöfe ein reichliches Nahrungsangebot für Insekten bieten würden, wenn seltener gemäht werden würde. Ortsbeiräte und die Städtverwaltungen müssten für diese Idee gewonnen werden.

 

4.     Grünaue:

Im Bereich der Grünaue in Hattenheim beginnen die Pflegemaßnahmen bereits in den kommenden zwei Wochen. Die Gehölze entlang der Zufahrtsstraße zum Klärwerk werden breitflächig weggenommen, um Behinderungen bei weiteren Windbrüchen vorzubeugen.

 

5.     Aktion Spende heimischer Pflanzen an interessierte Bürger:

Im Frühjahr wird Thomas B. ein weiteres Mal im Namen des Vereins in der Zeitung Rheingauer Bürgern das Angebot machen, naturnahe Pflanzen zu spendieren.

 

6.     Grundstück für die NABU- Ortsgruppe Trebur:

An einer von der Ortsgruppe Trebur gepachteten Streuobstwiese angrenzend liegt ein ehemaliges Lager eines Gartenbaubetriebes. Diese Fläche hat der NABU zunächst für die nächsten 10 Jahre gepachtet, um dort das Konzept einer Brach- und Blühlandschaft fürs Rebhuhn umzusetzen. Da auf dem Gelände viel Müll lagert haben die Mitglieder bereits mit Aufräumarbeiten begonnen. Sie befürchten, dass der Besitzer das Grundstück, das dann in einem „ordentlichen“ Zustand gebracht wurde, nach Ablauf des Pachtvertrages gewinnbringend verkauft und der gewonnene Lebensraum verloren geht. Daher strebt der NABU Trebur an, diese Fläche frühzeitig selbst zu erwerben und sucht nun nach Möglichkeiten aus diversen Spendentöpfen Gelder zusammenzusammeln. Die Frage steht im Raum, ob wir als Ortsgruppe dieses Vorhaben finanziell unterstützen. Die Meinungen hierzu gingen bei den anwesenden Mitgliedern auseinander. Daher soll in der Jahreshauptversammlung erneut darüber diskutiert werden.

 

7.     NABU Lager:

Die Räumlichkeiten einer ehemaligen Wäscherei in Geisenheim stehen leer. Edith Sch. erkundigt sich, wie hoch die Miete sein soll und ob diese als neues Lager und Versammlungsort für uns in Frage kommt.

 

8.     Schiffsexkursion:

Vergangenen Sonntag begleitete Jürgen H. zusammen mit dem NABU Bingen die Schiffsexkursion. Aufgrund der enormen Nachfrage, kam diesmal ein größeres Schiff zum Einsatz. Die Vielfalt und Anzahl der zu beobachtenden Tiere war beachtenswert.

 

9.     Fernglas für Vogelexkursionen:

Johannes L. fragt, ob es sinnvoll wäre für die regelmäßig stattfindenden Vogelstimmenwanderungen ein Fernglas für ihn anzuschaffen.

 

10. Pflege von Wildtieren in der Tierklinik Walluf:

Die Tierklinik/ Kleintierzentrum Walluf, Am Klingenweg 21, Tel.: 06123/ 703 740 pflegt kostenfrei Wildtiere gesund. Manfred W. und Detlef B. gaben dort einen verletzten Graureiher ab. Daher möchten wir der Klinik eine Spende zukommen lassen.

 

11. Nächstes Treffen:

Unser nächstes NABU- Treffen die Jahreshauptversammlung findet am Mittwoch, den 6.März 2019, um 20:00 Uhr, im „Magdalenenhof“, Marienthaler Str. 90, in Rüdesheim- Eibingen statt.

Protokoll: Katrin Schäfer

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