NABU Versammlungen November 2019

Protokoll der Sitzung am 06.11.2019

Anwesend: Thomas B., Jürgen H., Andreas T., Manfred W., Wolfgang R., Edith Sch., Gerald K., Hermann D., Isa L., Anne G., Clemens L., Patricia D., Ulla P., Katrin Sch.

 

1.      Handysammlung des NABUs:

Der Gewinn aus den gesammelten alten Handys wird nicht mehr in das Havelprojekt investiert, sondern kommt einem Insektenfond zugute.

 

2.      Jahreshauptversammlung im März 2020:

Im kommenden Jahr wird der Vorstand neu gewählt. Deshalb muss die Einladung per Brief erfolgen, ebenso um die geplante Satzungsänderung vorzunehmen. In der Sitzung wurde beschlossen, dass wir das Kopieren, das Falten und Eintüten der Einladungen bei der WfbM in Auftrag geben. Anne G. kontaktiert die Institution. Um die Datenschutzregelung, den Auftragsverarbeitungsvertrag abschließen zu müssen, zu umgehen, werden wir selbst die Kuverts mit den vom NABU angeforderten fertigen Adressaufkleber versehen und sie stempeln. Im Dezember sollten die Vorbereitungen abgeschlossen werden, damit Mitte Januar die Briefe verschickt werden können. Deshalb bitte bis zum 1. Dezember bei Thomas B. alle Exkursionstermine für 2020 abgeben. Die Mitgliederzahl unserer Ortsgruppe ist durch die Werbekampagnen auf rund 1400 Personen gestiegen. Künftig genügen Artikel 6 Wochen vor der Jahreshauptversammlung im Rheingau Echo, Wochenblatt, Rheingau Aktiv, Wiesbadener Kurier, ein Hinweis auf unserer Internetseite, sowie E-Mails, um einzuladen, wodurch uns viel Arbeit und Kosten erspart bleiben.

 

3.      Örtlichkeit für unsere monatliche Treffen:

Auch im kommenden Jahr möchten wir bis auf weiteres unsere Sitzungen im „Haus am Strom“ halten.

Im Januar ist dort geschlossen. Wolfgang R. hat alternativ in Johannisberg einen Platz in der Pizzeria reserviert.

Unsere Jahreshauptversammlung im März findet wie gewohnt im Magdalenenhof statt. Edith/ Katrin erkundigen sich, ob dies möglich ist.

 

4.      Broschüre BUGA 2029:

Thomas B. vergibt eine interessante und umfangreiche Broschüre über das Konzept der BUGA, die sich im Mittelrheintal über eine Länge von 60km erstrecken soll.

 

5.      Vogel des Jahres 2020:

Die Turteltaube wurde dazu ernannt.

 

6.      Amphibienrettungsaktion 2020:

Kloster Eberbach:

Das letzte Stück des stabilen Kunststoffzauns wurde von Herrn S. finanziert und soll aufgestellt werden. Weiterhin für die übrigen anstehenden Aufgaben, die vor der großen Wanderung erledigt sein sollten, wird noch ein Termin im Februar vereinbart und bekanntgegeben.

Wispertal:

Beschädigte Zaunteile müssen repariert, der Weg hinter der Krötensperre gesäubert und eventuell ein Stück Gewebezaun gestellt werden. Auch hierfür wird es einen Aktionsvormittag geben. Das Sammeln entfällt wegen der vorhandenen Tunnel.

 

7.      Nisthilfen:

In Mittelheim möchte eine Familie neben den bestehenden Schwalbennestern zwei weitere Doppelnisthilfen in 9m Höhe anbringen. Andreas fragt bei der Feuerwehr, ob sie bereit wären, diese zu montieren.

Ein Winzer in Oestrich installiert einen Schleiereulenkasten auf seinem Gelände.

Unser Verein finanziert die Bruthöhlen. Bei weiterem Bedarf bitte an Andreas T. wenden. Als Vogelschutzbeauftragter erhält er Prozente bei der Bestellung.

 

8.      Umweltbildung für Kinder:

In NRW, Saarland und Rheinland Pfalz werden Senioren zu Naturschutzlotsen für Kindergärten ausgebildet, um die Kleinen für die Natur durch Aktivitäten, Wissensvermittlung und deren Beobachtung zu begeistern. Z. B. werden Futterhäuser gebaut, kleine Biotope angelegt oder Blühwiesen eingesät, wodurch eine Vielzahl an Tieren gelockt wird. Wolfgang R. möchte so etwas in den Geisenheimer Kitas etablieren und fragt nach, ob dort Interesse besteht.

 

9.      Fördergelder für den Vogelschutz:

Andreas T. und Gerald K. erhalten für ihre Vogelschutzaufgabe 2000Euro Fördermittel von der Stadt. 1400 Euro sollen davon einem Biowinzer für eine naturnahe Bepflanzung zukommen. Thomas B. und Wolfgang R. beraten vor Ort, welche Pflanzen sich für den vorgesehenen Standort eignen.

 

10.  Grünaue Hattenheim:

Clemens L. berichtet, dass die Stadt Eltville einen Masterplan für die Grünaue erstellt hat, in dem der NABU nicht involviert wurde. Um ein Konzept von Seiten des Naturschutzes vorlegen zu können, wird er sich mit Dina S. und dem neuen Mitarbeiter, beide Vertreter der NABU- Stiftungsgrundstücke, zu einer Begehung vor Ort treffen. Clemens L. wird außerdem den Kontakt zum Parlament herstellen.

Er konnte bereits einen Weg durch das Gebiet freimachen.

 

11.  NABU-Bingen:

Morgen (7.Nov.) wird feierlich die symbolische Grundsteinlegung für das NABU-Zentrum Rheinauen erfolgen.

 

12.  Fortbildung „Steinkrebse in Fließgewässern- Lebensraumansprüche, Verbreitung, Gefährdung und Schutzmaßnahmen“:

Es handelt sich hierbei um eine „Gewässer- und Nachbarschaftsveranstaltung“ der Gemeinnützigen Fortbildungsgesellschaft für Wasserwirtschaft und Landschaftsentwicklung, am 21. November, in Wiesbaden, Gustav- Stresemann- Ring 15. Um eine Anmeldung wird unter info@gfg-fortbildung.de gebeten. Nähere Informationen gibt es auf der Homepage: www.gfg-fortbildung.de. Jürgen H. möchte daran teilnehmen.

 

13.  Kreisjahreshauptversammlung:

Es hat sich niemand gemeldet, der die bevorstehende Kreisjahreshauptversammlung besucht.

 

14.  Kleintierzentrum Walluf Spendenübergabe:

Das Kleintierzentrum Walluf hat bereits etliche Wildtiere, die Mitglieder unseres Vereins, insbesondere Detlef B. zu ihnen gebracht hat, kostenfrei behandelt. Für die geleistete Arbeit möchten wir uns mit einer größeren Spende bedanken. Dafür vorgesehen war der Dezember. Da es in aller Regel eine unruhige Zeit ist, haben wir beschlossen dies auf Ende Januar zu verschieben. Isa L. vereinbart für alle Interessierten einen Besichtigungs- und Spendenübergabetermin mit der Klinik. Katrin Sch. wird anschließend darüber einen Artikel fürs Rheingau Echo verfassen.

 

15.  Biosphärenregion Rheingau- Taunus, Wiesbaden, Main- Taunus:

Die Machbarkeitsstudie ist abgeschlossen und damit die Voraussetzung gegeben, die Anerkennung einer solchen Modellregion mit Blick auf Nachhaltigkeit bei der UNESCO zu beantragen, berichtet Jürgen H.. Dazu müssen nun die einzelnen Kommunen dem Antrag zustimmen. Daher wäre es gut, aus unseren Kreisen Kontakte zu Parlamentarier zu nutzen, um diese zu beraten und aufzuklären, denn nur eine möglichst zusammenhängende Fläche trägt eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung und nicht gestückelte Parzellen. Die Kernzone dieser Region, d.h. die „unberührte“ Natur, stellt der Hessische Staatsforst zur Verfügung. Die übrigen Flächen, das sind 80 %, unterliegen keinerlei Benutzungsvorschriften. Für diese können Ideen eingereicht werden, die lediglich beratend von einer Verwaltungsstelle unterstützt und koordiniert werden. Deren Umsetzung ist nicht bindend. Dennoch gibt es äußert große Bedenken auf Seiten der Land- und Fortwirte.

 

16.  Nächstes Treffen:

Unser nächstes NABU- Treffen findet am Mittwoch, den 4. Dezember 2019, um 20.00 Uhr, im „Haus am Strom“, Gänsgasse13, in Winkel statt.



Nachtrag:

NABU macht mit beim Klimastreik in Wiesbaden

am Freitag, 29. November 2019, um 12:00 Uhr, Hauptbahnhof.

Die Schule Eltville schließt sich uns an.

Bei Interesse bitte bei Detlef B. melden Es können Fahrgemeinschaften gebildet werden.

Genauer Treffpunkt wird kurz vorher bekanntgegeben.

 

 

Protokoll

: Katrin Schäfer

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