NABU Versammlungen Dezember 2019

Protokoll der Sitzung am 04.12.2019

Anwesend: Thomas B., Jürgen H., Andreas T., Manfred W., Wolfgang R., Edith Sch., Werner K., Isa L., Anne G., Klaus D., Detlef B., Peter K., Johannes L., Yvonne R., Patricia D., Katrin Sch.

 

1.      Setzlinge Speierling:

Klaus D. hat Speierlinge gezogen und verschenkt diese. Es handelt sich dabei um einen Wildobstbaum, dessen Bestand rückläufig ist. Wegen seiner Früchte und auch seines harten Holzes war er einst ein wichtiges Kulturgehölz. Er ist wärmeliebend, also ideal für unsere Region. Aufgrund seines langsamen Wachstums ist er sehr konkurrenzschwach, dennoch kann er bis zu 20m hoch werden. Daher sollte er einzeln stehen und genügend Platz bekommen. Wer Interesse an diesem Baum hat, kann sich bei Klaus 0179/ 11 44 972 melden.

 

2.      Jahreshauptversammlung im März 2020:

Thomas B. hat inzwischen die Adressetiketten unserer Mitglieder erhalten. Am Freitag, den 13.Dezember, um 13.00 Uhr, treffen sich Andreas, Isa und Katrin bei Edith, um die Briefumschläge damit zu bekleben. Anne wird diese dann abholen und die übrigen Arbeitsschritte für die Briefeinladung zur Jahreshauptversammlung bei der Werkstatt für behinderte Menschen in Auftrag geben, so dass die Einladungen spätestens Mitte Januar verschickt sind.

 

3.      Pflegearbeiten Speisbach/ Steinbruch Assmannshausen:

Nico F., Referent fürs Flächenmanagement der NABU-Stiftungsgrundstücke, bittet unsere Ortsgruppe auf einer Magerwiese und an einer Natursteinmauer am Speisbach kleinere Bäume zu fällen. Da uns nicht nachvollziehbar ist, welches Ziel mit dieser Maßnahme verfolgt werden soll, wird sich Thomas mit ihm in Verbindung setzen, um dies zu klären.

Im Steinbruch muss eine kleine Fläche freigeschnitten werden. Dazu treffen wir uns am Samstag, den 14. Dezember, um 9.00 Uhr, am Rathaus Geisenheim. Detlef, Thomas, Katrin und eventuell Wolfgang helfen bei dem Einsatz.

 

4.      Begehung des Steinbruchs Assmannshausen:

Am Samstag, den 22. Februar, treffen wir uns um 10.00 Uhr am Bahnhof Assmannshausen, um dann gemeinsam zum Steinbruch zu laufen. Anne, Yvonne, Klaus, Johannes, Wolfgang, Isa, Patricia, Andreas und Peter möchten das Stiftungsgrundstück besichtigen.

 

5.      Amphibienrettungsaktion 2020 Kloster Eberbach:

Die dauerhaften Kunststoffzaunelemente wurden geliefert. Ende Februar werden wir diese entlang der Straße aufstellen. Ronny W., Stiftungsmitarbeiter des Klosters, wird dafür sorgen, dass um den Teich der Holzzaun gebaut wird.

 

6.      Fördergelder für den Vogelschutz:

Andreas T. erhält als Vogelschutzbeauftragter für seine Arbeit Fördergelder von Seiten der Stadt Oestrich-Winkel. Ein Biowinzer stellt eine seiner Flächen für 14 Obstbäume zur Verfügung. Am kommenden Samstag, ab 9.00 Uhr, helfen Andreas, Thomas, Yvonne und Katrin bei den Pflanzarbeiten.

 

7.      Fortbildung „Steinkrebse in Fließgewässern- Lebensraumansprüche, Verbreitung, Gefährdung und Schutzmaßnahmen“:

Jürgen H. hat an dieser Fortbildung teilgenommen und berichtet. Das europäische Wassergesetz schreibt vor, dass Wasserläufe d für Fische und Insekten durchgängig gemacht werden sollen. Im Falle des Steinkrebses wird eine Ausnahme der Vorschriften gemacht. Dieser europäische Krebs, der der vom amerikanischen Krebs eingeschleppten Krebspest größtenteils zum Opfer gefallen ist, lebt nur noch vereinzelt in wenigen Flussoberläufen. Um ihn zu retten, werden sog. Krebssperren errichtet, die den Kontakt der beiden Arten verhindern soll.

 

8.      Kleintierzentrum Walluf Spendenübergabe:

Im neuen Jahr möchten wir uns beim Kleintierzentrum Walluf mit einer Spende für die kostenlose Behandlung der Wildtiere bedanken. Isa L. vereinbart mehrere mögliche Termine in der 4.KW 2020. Das Rheingau Echo, welches sie außerdem darüber informierte, möchte bei der Übergabe dabei sein und einen Artikel schreiben. Für alle Interessierten wird der Besichtigungs- und Spendenübergabetermin im nächsten Protokoll bekanntgegeben.

 

9.      Wichtige Ergänzung zur Biosphärenregion Rheingau- Taunus, Wiesbaden, Main- Taunus:

80 % der Fläche unterliegt keiner Benutzungseinschränkung. Von den verbleibenden 20% bilden lediglich 3% die Kernzone, die unbewirtschaftet bleiben soll. 17% davon nennt man die Pflegezone, die eine eingeschränkte Nutzung zulässt. Dabei handelt es sich um bereits ausgeschriebene FFH- Gebiete, die bereits den Schutzstatus haben, dem sie dann überführt werden sollen. Bis die Biosphärenregion ausgeschrieben werden würde, müssen die Stadtparlamente in einem zweistufigen Beschlussverfahren jeweils ihre Zustimmung geben.

 

10.  Nächstes Treffen:

Unser nächstes NABU-Treffen findet am Mittwoch, den 8. Januar 2020, um 20:00 Uhr, im „Johannisberger Hof“, Im Grund 37, in Johannisberg statt.

Protokoll: Katrin Schäfer

 

Ich wünsche euch allen von Herzen ein harmonisches, freudvolles Zusammensein an Weihnachten und für das neue Jahr eine große Portion Optimismus, eine Menge Kraft, noch mehr Gesundheit und vor allem viele, viele Stunden in der schönen Natur.

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