Rehkitze und junge Hasen -

Gefährdung durch freilaufende Hunde

Foto: NABU | Gerd Wartha - Lebenskünstler
Foto: NABU | Gerd Wartha

Liebe Hundefreunde und Spaziergänger,

jetzt ist die Zeit, in der wir geboren werden. Unglaublich niedlich und vollkommen wehrlos. Unsere Mütter verstecken uns an Orten, die sie für sicher halten, z.B. im hohen Gras oder in Getreidefeldern, manchmal auch ganz dicht an Wegen, an denen ihr mit Euren Hunden spazieren geht. 

Wir haben keinen Eigengeruch und sind dadurch eigentlich davor geschützt, von anderen Wildtieren gefunden und gefressen zu werden. Weil es aber so viele Hunde gibt, passiert es immer wieder einmal, dass einer davon uns trotzdem findet! Zu Euch sind Eure Hunde bestimmt immer ganz lieb, aber uns verletzen sie manchmal so sehr, dass wir qualvoll sterben müssen. 

 

Deshalb liebe Menschen, nehmt Eure Hunde bitte, bitte an die Leine und achtet darauf, wo sie herumschnüffeln.

 

Wenn Eure Hunde oder Ihr uns doch einmal entdeckt, bitte haltet Abstand und fasst uns nicht an! Macht Euch auch bitte keine Sorgen, wir sind nicht allein. Unsere Mütter sind in der Nähe und passen auf uns auf. Solange wir nicht nach Mensch riechen, kommen sie zu uns zurück und säugen uns, so dass wir groß und stark werden und irgendwann auf uns selber aufpassen können. 

Wenn wir jedoch nach Mensch riechen, kommen unsere Mütter nicht mehr wieder und wir müssen verhungern. 

 

IHR KÖNNT UNS HELFEN!

  • Leint bitte Eure Hunde an, vom 1. März bis 15. Juli
  • Fasst kein Rehkitz oder jungen Hasen an, welches/welcher offenbar unverletzt und haltet Abstand!
  • Verlasst nicht die Wege

 

 

Text: Detlef Bendinger und Heike Brandt